Tagesklinik/Übergangsbehandlung

Informationen

Unsere Tagesklinik bieten wir an den Standorten: Heerbrugg, Trübbach, Uznach und Rapperswil an. Sie ist die Alternative zu einem stationären Aufenthalt.

Unsere Übergangsbehandlung in Pfäfers bieten wir unseren Patientinnen und Patienten an, die in der Klinik St.Pirminsberg in Behandlung sind. Sie ist geeignet im Anschluss an den Klinikaufenthalt oder als Überbrückung.

Die Tagesklinik/Übergangsbehandlung bietet Erwachsenen mit einer psychischen Erkrankung oder seelischen Krise ein niederschwelliges Behandlungsangebot mit grösstmöglicher, individueller Flexibilität im Therapieumfang an. Das psychiatrisch-psychotherapeutische Angebot baut auf multimodalen Gruppenangeboten auf und wird ergänzt durch Einzeltherapie, medikamentöse Behandlung und Prozessbegleitung. Während der tagesklinischen Behandlung verbleiben Patientinnen und Patienten in ihrem gewohnten sozialen Umfeld, die Koordination von beruflicher Abklärung und Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess ist integrativer Bestandteil des Angebotes. Es kann halbtags bis mehrere Tage pro Woche genutzt werden.

Betroffene sagen
«In der Tagesklinik wurde mir die Hilfe angeboten, die ich dringend brauchte. Ich habe viel über mich selbst gelernt und einen neuen Blick auf das Leben erhalten.»

Tagesklinik

Unsere Tagesklinik bieten wir an den Standorten: Heerbrugg, Trübbach, Uznach, Rapperswil, Pfäfers in zwei unterschiedlichen Ausprägungen (allgemein und niederschwellig) an.

Allgemeine Tagesklinik: Sie bietet Erwachsenen mit einer psychischen Erkrankung oder seelischen Krise ein intensives Behandlungsangebot mit Spezialisierung auf soziale und berufliche Integration an. Das Angebot baut auf multimodalen Gruppenangeboten auf und wird ergänzt durch Einzeltherapie, medikamentöse Behandlung, Sozialarbeit und Einbezug des sozialen Umfeldes. Stabilisierung, Behandlung, soziale und berufliche Integration und Austritt der Patientinnen und Patienten finden in unterschiedlichen und aufeinander abgestimmten Modulen statt. Während der tagesklinischen Behandlung verbleiben Patientinnen und Patienten in ihrem gewohnten sozialen Umfeld und die Koordination von beruflicher Abklärung und Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess ist integrativer Bestandteil des Angebotes. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein vorgängiges Indikationsgespräch.  

Anzahl Behandlungsplätze (allgemeine Tagesklinik)
Heerbrugg: 18 bis 22  
Trübbach: 24
Uznach: 28
Pfäfers: 24

Niederschwellige Tagesklinik: Sie bietet Erwachsenen mit einer psychischen Erkrankung oder seelischen Krise ein niederschwelliges Behandlungsangebot mit rascher Eintrittsmöglichkeit an. Das Angebot baut auf einem multimodalen Gruppenangeboten auf, welches sich auf die Befähigung des Subakutkranken im Erlangen oder Wiedererlangen der durch die Krankheit verlorenen Alltagsfähigkeiten fokussiert. Die Behandlung ist auf Kleingruppen ausgerichtet mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Milieutherapie, Ergotherapie, Kunsttherapie, Aktivierung im Alltag, soziale Kompetenzen, Planung, Organisation und Strukturierung des Alltags und Training der verlorenen Alltagsaktivitäten. Ein Schwerpunkt ist das gemeinsame Kochen. Bedingung für die Teilnahme ist eine laufende ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Einzeltherapie. In dieser Einzeltherapie erfolgt die Indikationsabklärung und die Behandlungsziele werden zu Behandlungsbeginn definiert und laufend evaluiert.

Anzahl Behandlungsplätze (niederschwellige Tagesklinik)
Heerbrugg: 56
Trübbach: 80
Rapperswil: 40

Ausschlusskriterien
Akute Sucht, akute Psychose, akute Suizidalität

Voraussetzungen
Die Aufnahme ab 18 Jahren erfolgt ausschliesslich auf freiwilliger Basis.

Umfang der Behandlung/Leistungen

  • Psychiatrische-psychologische Diagnostik
  • Programm/Intensität: individuell, je nach Therapiebedarf zwischen 1 und 5 Tagen pro Woche
  • Gesprächsgruppen, soziales Kompetenztraining
  • Einzelgespräche, medikamentöse Behandlung (bei Bedarf)
  • Training von Sozial- und Alltagsfertigkeiten
  • Achtsamkeitstraining, Entspannungstherapie
  • Bewegungs-, Sport-, Ergo-, Kunsttherapie
  • Komplementärmedizinisches Angebot (Ohrakupunktur)
  • Job Coaching (beruflicher Wiedereinstieg)
  • Sozialarbeiterische Unterstützung in den Bereichen Wohnen, Finanzen, Arbeit
  • Beratung und Unterstützung von Angehörigen

Behandlungsdauer
Die Behandlungsdauer orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Patientin, des Patienten.

Behandlungsteam
Zum Behandlungsteam gehören Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten, Pflegefachpersonen, Sozialarbeitende und Peers, die alle an die ärztliche Schweigepflicht gebunden sind.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt durch Betroffene selbst, den behandelnden Haus- oder Facharzt, Behörden oder Institutionen oder andere vorbehandelnde Stellen. Ihre Anmeldung nehmen wir telefonisch oder schriftlich entgegen. Wählen Sie dafür einen der genannten Behandlungsorte.

Kostenübernahme

Die Kosten für die Leistungen werden von der Krankenkasse im Rahmen der Grundversicherung (KVG) übernommen, der übliche Selbstbehalt geht zu Lasten der Patientin, des Patienten. Bei Versicherten im Hausarztmodell (HMO) ist die Zuweisung durch den Hausarzt, durch die Hausärztin notwendig. Für Leistungen im Bereich Beratung und Supervision wir ein separater Tarif vereinbart.

Ansprechpersonen

Psychiatrie-Zentrum Rheintal

Klaus Ehlers

Klaus Ehlers

dipl. Arzt, Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (DE)

Oberarzt, Bereichsleiter Tagesklinik

Psychiatrie-Zentrum Werdenberg-Sarganserland

Nina Lindner

Nina Lindner

dipl. Ärztin, Psychologin MSc

Oberärztin, Bereichsleiterin Tagesklinik, Leiterin Psychotherapie tagesklinisch

Psychiatrie-Zentrum Linthgebiet, Standort Uznach

Martina Frei

Martina Frei

lic.phil., Fachpsychologin für Psychotherapie FSP/MASPT

Bereichsleiterin Tageskliniken

Psychiatrie-Zentrum Linthgebiet, Standort Rapperswil

Martina Frei

Martina Frei

lic.phil., Fachpsychologin für Psychotherapie FSP/MASPT

Bereichsleiterin Tageskliniken

Klinik St.Pirminsberg

Younis Rawanduzy

Younis Rawanduzy

Dr.med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH

Leitender Arzt, Allgemeine Psychiatrie

Roger Sperandio

Roger Sperandio

dipl. Pflegefachmann HF

Abteilungsleiter Pflege Psychotherapiestation, Psychotherapiestation 50-plus

Selbsthilfegruppen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von möglichen Selbsthilfeangeboten. In einer Selbsthilfegruppe beispielsweise treffen sich Menschen regelmässig, um über persönliche Fragestellungen und Erfahrungen zu diskutieren und zu beraten.

Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen St.Gallen/Appenzell
VASK Ostschweiz
Pro Mente Sana

Suchterkrankungen:
AI-Anon
Sucht Schweiz

Suizid/Tod:
Verein Regenbogen
Trauerbegleitung

Alterspsychiatrie:
Pro Senectute
Schweizerische Alzheimervereinigung
Zentrum Wiitsicht

Telefonhilfe:
Dargebotene Hand
Kinder und Jugendliche

Eltern und Kinder:
Pro Juventute
Kinderschutzzentrum St.Gallen

Hirnverletzte:
Fragile Suisse

Dachorganisation regionaler Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen Schweiz:
Selbsthilfe Schweiz
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Liechtenstein
Team Selbsthilfe Graubünden
Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland

Dachorganisation Selbsthilfeangebote in Europa:
Eufami