Stationäre Psychotherapie – Depression und Angst 50-plus

Informationen

Ambulante oder teilstationäre Therapien haben nicht die erhoffte Wirkung gebracht (Therapieresistenz). Wir bieten eine umfassende, intensive und wirkungsvolle stationäre Psychotherapie an und unterstützen, begleiten und fördern Sie entsprechend Ihrer individuellen Situation.

Sie stehen an Grenzen an, sind verzweifelt, erschöpft, vielleicht auch eingeschränkt durch diffuse oder konkrete Ängste, es fehlt Ihnen die Kraft und das Wie, um wirkungsvoll etwas zu ändern?

Speziell bei Menschen anfangs der zweiten Lebenshälfte stehen Depressionen oft in Zusammenhang mit einer verdeckten Angstsymptomatik und reduziertem Selbstvertrauen. Dies erlaubt es den betroffenen Menschen nicht, sich angemessen für ihre eigenen Bedürfnisse einzusetzen und sich ausreichend abzugrenzen. Ängste können beispielsweise auch mit Suchtmittelkonsum unterdrückt werden. Diese Ängste sind oft diffus und zeigen sich erst in der umfassenden und alltagsnahen stationären Behandlung. 

Unsere Behandlung richtet sich an Menschen mit Depressionen, welche nicht ambulant oder teilstationär behandelt werden können. Zudem bietet die Station auch ein Spezialangebot für Menschen mit Angsterkrankungen und Panikstörungen. Diese Erkrankungen können isoliert oder in Kombination mit einer Depression auftreten.

Wir pflegen einen ganzheitlichen Behandlungsansatz, darum beinhaltet das Behandlungsprogramm neben der Psychotherapie auch Kunsttherapie, körperorientierte Therapie, erlebnisorientierte Therapien, ärztliche Behandlung und Unterstützung durch den Sozialdienst. Im Vordergrund steht ein psychotherapeutischer und milieutherapeutischer Behandlungsansatz. Die Dauer der Therapie hängt von der Krankheitsschwere und den psychosozialen Rahmenbedingungen ab und wird individuell geplant, üblicherweise dauert die Therapie 5-12 Wochen.

Behandlungsphasen
a) Einführung, Diagnostik, Zielsetzungen (ca. 3 Wochen)

  • Kontakt- und Beziehungsaufnahme mit dem Behandlungsteam und der Patientengruppe
  • Kennenlernen des Wochenplans und des Therapieangebotes
  • Diagnose klären
  • Zielsetzung des Aufenthaltes konkret definieren und entsprechende Therapiemassnahmen ableiten

b) Therapie (ca. 6 Wochen)

  • Intensive Therapiephase mit Unterstützung des Kernteams (Psychologin, und pflegerische Bezugsperson) und allen weiteren Berufsgruppen
  • Arbeiten mit individuellen Wochenzielen
  • Neue Fertigkeiten lernen, üben, festigen
  • Kontinuierliche Überprüfung der Zielerreichung
  • Einbezug von relevanten Bezugspersonen (Familie, Freunde, Arbeitgeber)

c) Austritt (ca. 3 Wochen)

  • Gelerntes in den Alltag integrieren (eventuell Belastungsurlaub)
  • Nachbehandlung und -betreuung planen und organisieren
  • Austritt und Wiedereingliederung konkret vorbereiten

Medikamente zur Unterstützung des Heilungsverlaufes werden nur bei Bedarf eingesetzt und nur im Einverständnis des Patienten, nachdem er gut informiert worden ist über beabsichtigte Wirkung und mögliche Nebenwirkungen des vorgeschlagenen Medikamentes.

Depressionen, welche im ambulanten oder teilstationären Setting nur unzureichend behandelt werden können, sind oft mitbedingt und kompliziert durch akzentuierte Persönlichkeitszüge, welche zu einem Kräfteverschleiss führen. Insbesondere für solche Patienten bietet sich die stationäre Psychotherapie an, da sich die Persönlichkeitszüge im Gruppensetting zeigen und bearbeitet werden können. Zudem bieten wir für Patienten mit Erkrankungen aus dem Bereich Angst- und Panikstörungen ein Spezialangebot an. Diese Erkankungen werden oft vordergündig kompensiert durch eine Abhängigkeitserkrankung von Sedativa oder Alkohol, welche mitbehandelt werden kann.

Definition Stationär Depression/Angst, Schwerpunkt Angststörung
Depressionen treten oft gleichzeitig mit anderen psychischen Erkrankungen auf. Besonders häufig zeigt sich eine Komorbidität von depressiven Störungen mit Angst- und Panikstörungen oder akzentuierten Persönlichkeitszügen. Beinahe 50 Prozent derjenigen, die bezogen auf die Lebenszeit die Kriterien für depressive Störung erfüllen, erfüllen auch die Kriterien einer Angststörung. Eine Komorbidität von Depression und Angst geht mit höherer Symptomschwere, Chronizität, höherer funktioneller Beeinträchtigung, höherer Suizidrate und einem geringeren Ansprechen auf medikamentöse Therapie einher. Grundsätzlich sollen alle auftretenden Krankheiten gleichzeitig und nicht nacheinander behandelt werden.

Die meisten Patientinnen und Patienten mit Angsterkrankungen können in einem ambulanten Setting behandelt werden. Indikationen für eine stationäre Behandlung sind Suizidalität, ausgeschöpfte ambulante Behandlungsmassnahmen, ein besonderer Schwergrad der Angstsymptomatik (ausgeprägtes Vermeidungsverhalten) oder Co- und Multimorbidität sowie ein belastetes soziales Umfeld.

Angebot
Patientinnen und Patienten mit Angsterkrankungen, die aufgrund der Schwere, Therapieresistenz, Chronizität oder Komorbidität der Erkrankung einer stationären Therapie bedürfen, erhalten eine multimodale Behandlung. Die Therapiedauer hängt von der Krankheitsschwere, Komorbidität und den psychosozialen Rahmenbedingungen ab und wird individuell geplant und dauert zwischen 5 und 12 Wochen.

Im Vordergrund steht ein psychotherapeutischer und milieutherapeutischer Behandlungsansatz. Eine Psychopharmakologische Behandlung ist nicht obligat und orientiert sich an den aktuellen Symptomen und deren Behandlungsbedürftigkeit.

Umfang der Behandlung

  • Individualisierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung im Einzel- und Gruppensetting begleitet durch Bezugspersonenpflege
  • Gruppentherapien
  • Spezialgruppen für Angstpatienten
  • Kunsttherapie
  • Bewegungs- und Sporttherapie, körperorientierte Therapie   (Atemtherapie/Yoga), Aromapflege
  • Ergo- und Arbeitstherapie, Brain fit
  • Milieutherapie mit Kochgruppe und Haushaltstraining
  • Erlebnisorientierte Therapie
  • Unterstützung durch Sozialdienst
  • Psychopharmakotherapie
  • Behandlung somatischer Begleiterkrankungen

Ziele der Behandlung

  • Wiedererlangen von Lebensfreude und Kompetenzen, um das eigene Leben zu meistern
  • Vollständige oder Teilremission der depressiven Symptomatik
  • Angstsymptomatik reduzieren
  • Vermeidungsverhalten reduzieren
  • Persönlicher Alltag kann bewältigt und gestaltet werden
  • Soziale Integration und gesellschaftliche Teilhabe verbessern
  • Berufliche Leistungsfähigkeit wieder herstellen

Medikamente
Entsprechend den Leitlinien zur Behandlung von Angststörungen werden SSRIs, oder SNRIs eingesetzt und weiterhin auch Clomipramin.
Bei Patienten mit einer generalisierten Angststörung werden SSRIs oder SNRIs und Pregabalin eingesetzt.
Beim Patienten mit einer sozialen Phobie werden SSRIs und Venlaflaxin eingesetzt.

Benzodiazepine unterstützen Vermeidungsverhalten und haben ein Abhängigkeitspotential und werden deswegen zurückhaltend und - wenn immer möglich - vorübergehend in Krisen verabreicht.

Psychotherapie
Grundsätzlich trägt die Qualität der therapeutischen Beziehung bzw. des Arbeitsbündnisses von Patienten und Therapeut signifikant zur Erklärung positiver Therapieeffekte bei und wird als einer der wichtigsten Behandlungsfaktoren betrachtet. Eine wirkungsvolle Therapie bedingt nicht nur das Verstehen von psychischen Prozessen sondern auch den Einbezug der Gefühle und neue und korrigierende emotionale Erfahrungen.

Nebst der Entwicklung einer vertrauensvollen Beziehung braucht es viel Aufklärung und Psychoedukation. Unter direktem Einbezug des Patienten soll eine Entscheidung über die bestgeeigneten und realisierbaren Behandlungsmöglichkeiten gefällt werden. Dafür werden gemeinsam mit dem Patienten realisierbare Ziele formuliert, an denen möglichst konkret gearbeitet wird. Für die Therapie ist die Entwicklung eines auch für den Patienten nachvollziehbaren Erklärungsmodells von grosser Bedeutung. Werden Expositionstrainings durchgeführt, sei es als graduiertes Vorgehen oder in Vivo, braucht es vorgängig intensive Vorbereitung und Aufklärung. Ziel dabei ist, die Aufgabe des Vermeidungsverhaltens, die Wiederannäherung an die angstauslösende Situation und das Erleben des Abklingens der Angst durch Verbleib in der Situation.

Pflege
Qualifizierte Pflegefachpersonen unterstützen die Patientinnen und Patienten zielgerichtet im Bereich der Alltagsgestaltung, dem Wiedererlernen von sozialen Fertigkeiten, bei der Förderung und Erhaltung der Selbständigkeit und der Fähigkeit mit der Krankheit umzugehen. Als Bezugsperson arbeiten sie eng mit den Betroffenen und der zuständigen Einzeltherapeutin im sogenannten «Kernteam» zusammen

Indikation
Die stationäre Psychotherapie bietet sich an für die zielgerichtete Bearbeitung von problematischen Erlebens- und Verhaltensweisen, die im Alltag zu einem Kräfteverschleiss, Frustrationen und emotionaler Erschöpfung führen und damit Depressionen aufrecht erhalten. Eine stationäre Psychotherapie ist zudem indiziert, wenn die ambulante oder teilstationäre Behandlung nicht zureichend oder umsetzbar ist oder wenn der Schweregrad der Erkrankung eine stationäre Behandlung bedingt.

Voraussetzungen für eine Behandlung
Eine zielführende Psychotherapie bedingt bei den Patientinnen und Patienten ein gewisses Mass an Einsicht und Introspektionsfähigkeit, ein ausreichendes Problembewusstsein für ihre Schwierigkeiten und die Motivation, selber an diesen etwas zu ändern. Diese Voraussetzungen werden in einem Indikationsgespräch vorgängig vor einer stationären Behandlung durch das Behandlungsteam geprüft.

Diagnostik
Zu Beginn der Behandlung erfolgt parallel zur Eingewöhnung auf der Station und zum Beziehungsaufbau eine sorgfältige Diagnostik und Differentialdiagnostik. Depressionen sind häufig mitbedingt durch Persönlichkeitsauffälligkeiten und weitere psychische wie auch körperliche Krankheiten.

Unser Vorgehen

  • Transparente, nachvollziehbare und valide Diagnoseerstellung nach ICD-10
  • Ausschluss von möglichen somatischen Ursachen
  • Auftragsklärung mit Einbezug des Patienten
    Das mit Abstand wichtigste Verfahren der diagnostischen Zuordnung von Angstdiagnosen ist die ausführliche und präzise Exploration.

Gewinnung folgender Informationen

  • Anamnesen - Eigen-  und Fremdanamnese (biografische Anamnese, Krankheitsverlauf, Komorbidität) - Familienanamnese (v.a. bzgl. psychiatrischer, neurologischer und Stoffwechsel- (v.a. endokriner) Erkrankungen
  • Aktueller psychopathologischer Befund nach AMDP
  • Selbstrating mit Fragebogen - Brief Symptom Checklist“ (BSCL)
  • Fremdrating mit Fragebogen - HAM-D-STAI
  • Weitere mögliche Messinstrumente sind der CGI, der HAMA, CRAS oder auch Selbstraitingskalen wie SCL-90-R oder BDI. Laborbefunde: als Basisdiagnostik Blutbild, Schilddrüsenwerte (TSH als Screening), Elektrolyte, Kreatinin, Nüchtern-Glucose, Leberenzyme, Blutlipide, Vitamin B12, Entzündungsparameter, Urinstatus
  • Blutdruck, Herzfrequenz, Gewicht
  • Bei V.a. organische Ursachen zusätzliche EKG mit Rhythmusstreifen, Ggf. Lungenfunktion
  • Ggf. kranielle Bildgebung, Ggf. EEG
  • Somatostatus

Differenzialdiagnostik
Insbesondere bei Angsterkrankungen ist eine sorgfältige internistische Abklärung und Differentialdiagnose wichtig, da viele somatische Erkrankungen sich auch mit Angstsymptomen manifestieren können

Psychiatrische Pflege
Qualifizierte Pflegefachpersonen unterstützen erkrankte Patienten zielgerichtet.

Bezugspersonengespräche, milieutherapeutische -, körperorientierte -, komplementärmedizinische - und psychoedukative Einzel- und Gruppenangebote bilden die Basis des pflegerischen Handelns und sind integrale Bestandteile der Behandlung.

Als Basis der pflegerischen Behandlung finden regelmässig Bezugspersonengespräche mit dem Patienten statt. Auch auf eine enge Zusammenarbeit und Absprache mit der Einzeltherapeutin wird grossen Wert gelegt.

Durchführung und Anleitung von verschiedenen Entspannungsverfahren zur Verringerung körperlicher und geistiger Anspannung oder Erregung. (autogenes Training, PMR, Achtsamkeitstraining, etc.)

Spezifisch für Angstpatienten:
Anwendung von Bio-Feedback. Damit werden unter anderem dem Bewusstsein nicht zugängliche Reaktionen bewusst gemacht. Die Rückmeldungen machen nachvollziehbar, in welcher Richtung sich die erfassten Parameter verändern und erlauben, Selbstkontrolle über physiologische Funktionen aufzubauen

Delegierte Übernahme von Expositionsübungen in Vivo: Ziel ist es, dass sich der Patient angstauslösenden Reizbedingungen aussetzt und dabei die Erfahrung macht, dass die Angstreaktion zwar noch etwas ansteigen kann, jedoch nach einer gewissen Zeit, auch von selbst wieder abfällt.

Durchführen psychoedukativer Gruppen: Durch einfache adressatengerechte Informationsvermittlung werden verschiedene Ebenen der Angstreaktion vermittelt. Die körperlichen, die gedanklichen, die gefühlsmässigen und die verhaltensmässigen Komponenten. Des Weiteren wird dem Patienten der Angstkreislauf aufgezeigt.  

Training sozialer Kompetenzen
Leitung der entsprechenden Gruppe.

Anleitung und Begleitung beim Führen von Angstprotokoll oder Angsttagebuch (geschieht im Rahmen der Bezugspersonenarbeit)

Lebenspraktisches Training um notwendige Alltagskompetenzen und Tagesstrukturierungen zurück zu erwerben.

Fachtherapien
Aufbau von Selbstvertrauen und Abbau von Ängsten ist Therapieziel in den Fachtherapien. Durch die Einbettung in eine Gruppe können vor allem der konstruktive Umgang mit sozialen Ängsten geübt werden. Negativen Kognitionen wird durch Tätigkeiten, die zu Erfolgserlebnissen führen, entgegengewirkt. Im nonverbalen Ausdruck können Ängste gebannt und ins Aussen befördert werden. Auf diese Weise werden sie bearbeitbar, kontrollierbar und verlieren ihren Schrecken.
Die Leitlinien empfehlen weiterhin spezielle Fachtherapien. So wird Ausdauertraining als adjuvante Therapie gerade zur Behandlung der Panikstörung empfohlen. Insbesondere bei Diagnosen wie z.B. Depression, sollen 30 - 60 Minuten mindestens 3x/Woche unspezifische Bewegung gewährleistet und obligatorisch sein, andererseits die Zeit im Tagesablauf auch dafür reserviert werden. Das Stationsprogramm beinhaltet Therapiebausteine, die von allen Patienten verbindlich besucht werden sollen wie auch weitere ergänzende Therapien, die je nach Ziel, persönlichen Präferenzen und Bedürfnissen des Patienten ausgewählt werden. Zudem wird der Umfang des Therapieprogrammes den aktuellen Fähigkeiten des Patienten angepasst.

Kunsttherapie ist ein elementarer Teil der Psychotherapie, ermöglicht sie doch den Patienten über den nonverbalen und weniger direkt kognitiv gesteuerten Zugang mehr über seine Befindlichkeit und Schwierigkeiten zu erfahren und einen kreativen Umgang damit zu finden.

Sozialdienst
Viele Patienten sind belastet durch Fragestellungen im Bereich Finanzen, Arbeits- und Versicherungsrecht, Wohnen etc. Hierbei erhalten sie kompetente Unterstützung durch unseren Sozialdienst.

Ergo- und Kreativtherapien zielen u.a. auf eine kreative Auseinandersetzung mit der Erkrankung und ihren sozialen Folgen.

Zusatztherapien

  • Entspannung
  • Atemtherapie
  • Achtsamkeit (MBSR)
  • Bio-Feedback
  • Psychoedukation in Gruppen
  • Training sozialer Kompetenzen

Ein spezifisches Therapieangebot ist auch für ältere Menschen sinnvoll, bei denen Persönlichkeitsmerkmale mit selbstausbeuterischem und teils auch abhängigem Verhalten bei ab der Lebensmitte langsam abnehmender Leistungsfähigkeit zu depressiven Einbrüchen und Erschöpfungszuständen führen. Diese Menschen können sich oft erst in der Gruppe ihrer Schwierigkeiten bewusst werden (reduzierte Selbstwahrnehmung bis zu Alexithymie, fehlende Abgrenzungsfähigkeit und Selbstfürsorge). Sie profitieren dementsprechend von einem Gruppensetting im geschützten Rahmen, das ihnen auch Erholung ermöglicht. In der Psychotherapie werden bei diesen Menschen oft frühkindliche Traumatisierungen und in der Erziehung stark auf Anpassung und Leistung orientierte Haltungen deutlich, welche gut mit der Schematherapie bearbeitet werden können.

Weiterführende Informationen und Fachliteratur
a) zu Angst

Behandlungen Angsterkrankungen Teil 1 SGPP-Empfehlungen, 2011

Angststörungen: Diagnostik und Therapie
 

  • Morschitzky H: Angststörungen (Diagnostik, Erklärungsmodelle, Therapie und Selbsthilfe bei krankhafter Angst), Springer 2009
  • Abbass A, Schubiner H: Hidden from View (a clinicians’s guide to psychophysiologic disorders) 2018
  • Riemann F: Grundformen der Angst, Reinhardt Ernst, letzte Auflage 2018

b) zu Depression

Küchenhoff J: Behandlungsempfehlungen zur Psychotherapie der Depression 2016 (SGPP)

Hautzinger M: Depression und Burnout: Erkennen, Erklären, Behandeln
 

  • Bäurle/Radebold/Hirsch u.a.: Klinische Psychotherapie mit älteren Menschen, Verlag Hans Huber 2000
  • Wolfersdort M, Schüler M: Depression im Alter, Kohlhammer 2005

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt durch Betroffene selbst, den behandelnden Haus- oder Facharzt, Behörden oder Institutionen oder andere vorbehandelnde Stellen. In einem Vorgespräch wird die aktuelle Situation erhoben, der Behandlungsbedarf geklärt, eine Zielformulierung gemeinsam erarbeitet und anschliessend der Eintrittstermin geplant. Ihre Anmeldung nehmen wir telefonisch oder schriftlich entgegen: Tel 081 303 66 66, triage@psych.ch

Kostenübernahme

Die Kosten für die Leistungen werden von der Krankenkasse im Rahmen der Grundversicherung (KVG) übernommen, der übliche Selbstbehalt geht zu Lasten der Patientin, des Patienten. Bei Versicherten im Hausarztmodell (HMO) ist die Zuweisung durch den Hausarzt, durch die Hausärztin notwendig. Für Leistungen im Bereich Beratung und Supervision wir ein separater Tarif vereinbart.

Ansprechpersonen

Klinik St.Pirminsberg