Aufnahme- und Notfalldienst

Informationen

Wir ermitteln Ihre Situation, erstellen eine vorläufige diagnostische Einschätzung, klären eine mögliche unmittelbare Gefährdung und legen die passende Behandlungsstrategie und -modalität fest.

  • An der Symptomatik orientierte, gezielte Abklärung
  • Erstuntersuchung, Befunderhebung, Diagnostik und Therapie 
  • Klärung und Zuweisung in den optimalen Behandlungsbereich (ambulant, tagesklinisch oder stationär)
  • Empfehlungen zur Behandlung durch Externe (spezialisierte Klinik, nicht medizinische Institutionen)

Im Aufnahme- und Notfalldienst in den Zentren und in der Zentralen Patientenaufnahme in der Klinik erfolgen Erstuntersuchung, Diagnostik und Behandlungsaufnahme bei sämtlichen neu eintretenden Personen.

Wir leisten in den Zentren und in der Zentralen Patientenaufnahme in der Klinik die Erstuntersuchung, Diagnostik und Behandlungsaufnahme bei neu eintretenden Patientinnen und Patienten und weisen sie in den für sie passenden Behandlungsbereich zu.

  • An der Symptomatik orientierte, gezielte Abklärung und Therapie zur Abwendung von Gefahr für die Gesundheit von Betroffenen bzw. anderer Personen
  • Erstuntersuchung, Befunderhebung, Diagnostik und Therapie bei allen neu eintretenden Patientinnen und Patienten
  • Klärung und Zuweisung in den optimalen Behandlungsbereich (ambulant, tagesklinisch, stationär)
  • Empfehlungen zur Behandlung durch Externe (spezialisierte Klinik, nicht medizinische Institutionen)

Ausschlusskriterien
keine

Voraussetzungen
keine

Umfang der Behandlung/Leistungen
Der Aufnahmearzt oder die Aufnahmeärztin übernimmt die Erstuntersuchung und Diagnostik zur Klärung der Frage, ob und in welchem Behandlungs- bzw. Dienstleistungsbereich im Psychiatrie-Zentrum eine weitere Behandlung oder Beratung angezeigt ist oder ob eine externe Behandlung oder Betreuung zu empfehlen ist (beispielweise in einer spezialisierten Klinik, bei niedergelassenen Ärzten oder in nicht medizinischen Institutionen).

Der Notfalldienst betreut, unter der Leitung des zuständigen Oberarztes, psychiatrische Notfälle. Es erfolgen Befunderhebung, Triage und Einleitung einer Behandlung, dabei sind Suizidprävention und die Beurteilung einer Fremdgefährdung mit eingebunden.

Der Konsiliar- und Liaisondienst leistet fachärztliche psychiatrische Untersuchungen und Diagnostik im Auftrag eines behandelnden Arztes mit anschliessender Empfehlung zur Behandlung aus psychiatrischer Sicht. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur fachärztlichen psychiatrischen Mitbetreuung während eines Spital- oder Heimaufenthaltes.

Behandlungsdauer
Die Behandlungsdauer orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Patientin, des Patienten.

Behandlungsteam
Zum Behandlungsteam gehören Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten, Pflegefachpersonen, Sozialarbeitende und Peers, die alle an die ärztliche Schweigepflicht gebunden sind.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt durch Betroffene selbst, den behandelnden Haus- oder Facharzt, Behörden oder Institutionen oder andere vorbehandelnde Stellen. Ihre Anmeldung nehmen wir telefonisch oder schriftlich entgegen. Wählen Sie dafür einen der genannten Behandlungsorte.

Kostenübernahme

Die Kosten für die Leistungen werden von der Krankenkasse im Rahmen der Grundversicherung (KVG) übernommen, der übliche Selbstbehalt geht zu Lasten der Patientin, des Patienten. Bei Versicherten im Hausarztmodell (HMO) ist die Zuweisung durch den Hausarzt, durch die Hausärztin notwendig. Für Leistungen im Bereich Beratung und Supervision wir ein separater Tarif vereinbart.

Ansprechpersonen

Psychiatrie-Zentrum Rheintal

Heidrun Hames-Schmalz

Dipl. Ärztin

Oberärztin, Bereichsleiterin Ambulatorium, Aufnahmedienst, Konsiliar- und Liaisondienst

Psychiatrie-Zentrum Werdenberg-Sarganserland

Christoph Arenz

Dr.med.

Oberarzt, Bereichsleiter Aufnahme- und Notfalldienst, Konsiliar- und Liaisondienst

Psychiatrie-Zentrum Linthgebiet, Standort Uznach

Selbsthilfegruppen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von möglichen Selbsthilfeangeboten. In einer Selbsthilfegruppe beispielsweise treffen sich Menschen regelmässig, um über persönliche Fragestellungen und Erfahrungen zu diskutieren und zu beraten.

Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen St.Gallen/Appenzell
VASK Ostschweiz
Pro Mente Sana

Suchterkrankungen:
AI-Anon
Sucht Schweiz

Suizid/Tod:
Verein Regenbogen
Trauerbegleitung

Alterspsychiatrie:
Pro Senectute
Schweizerische Alzheimervereinigung
Zentrum Wiitsicht

Telefonhilfe:
Dargebotene Hand
Kinder und Jugendliche

Eltern und Kinder:
Pro Juventute
Kinderschutzzentrum St.Gallen

Hirnverletzte:
Fragile Suisse

Dachorganisation regionaler Kontaktstellen für Selbsthilfegruppen Schweiz:
Selbsthilfe Schweiz
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Liechtenstein
Team Selbsthilfe Graubünden
Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland

Dachorganisation Selbsthilfeangebote in Europa:
Eufami